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Guerilla Gardening im Pott

Sprechende Gärten – Ein Film von Teresa Beck November 12, 2013

Filed under: Ankündigung,Guerilla Gardening — gartenstadt2punkt0 @ 9:33 am
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Keine Zeit für nix! Auch wenn man sich manchmal für Dinge Zeit nehmen muss. Nächstes Jahr mach ich das wieder… Bis dahin möchte ich euch auf den Film „Sprechende Gärten“ von Teresa Beck hinweisen. Der Film setzt sich intensiv mit verschiedenen Gartenprojekten und -aktivisten auseinander. Ich bin im Rahmen der Dreharbeiten einen Tag mit Teresa und Petrus Akkordeon unterwegs gewesen und habe den Inselgarten in Berlins neuem It-Stadtteil Steglitz begärtnert. Alles weitere erfahrt ihr auf Teresas Website und im Trailer! Und Action!

 

Frühjahrsputz – Dig an der St. Judas Thaddäus Kirche März 3, 2013

Die Temperaturen steigen, das Wetter wird besser und die Sonne lässt immer noch auf sich warten… Trotzdem oder gerade deswegen war es heute Zeit ein paar Farben in das triste Grau der Stadt zu bringen. Ziel meiner Aktion war mal wieder die St. Judas Thaddäus Kirche, schließlich komme ich hier immer gerne hin und deshalb war dies genau der richtige Ort um die Guerilla-Gardening-Saison einzuläuten.

Kurzentschlossen habe ich heute morgen noch Blumen und Erde eingekauft und bin nach dem Mittagessen zum Kirchplatz gefahren. Erstmal galt es Unkraut, Müll und Rindenmulch aus dem vergangenen Jahr zu entfernen, anschließend konnte ich die Pflanzkübel mit Erde auffüllen. Mit vorgezogenen Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Stiefmütterchen habe ich die wieder hergestellten Beete bepflanzt, so dass farbenfrohe Blütenexplosionen für den Frühling zu erwarten sind. Zum Abschluss noch alles gegossen, etwas sauber gemacht und den ganzen Müll wieder mitgenommen. Somit kann die Sonne jetzt kommen und den Rest übernehmen…

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Do-It-Yourself-Workshop, DASA, Dortmund Februar 26, 2013

Filed under: Uncategorized — gartenstadt2punkt0 @ 3:02 pm

Das Symposium „Sehnsuchtsstädte“ der global_young_faculty ist kaum vorbei, da naht schon der nächste Vortrag… Ich werde am 7. März ab 18 Uhr bei der DASA einen Workshop zum Thema „Guerilla Gardening“ halten. Hier die Ankündigung der DASA:

Mit wildem Gärtnern in den Frühling

Alle ersehnen den Frühling. Die Saat dafür kann jeder schon heute legen. Am Donnerstag, 7. März, führt Patrick Huhn in die Geheimnisse des „Guerilla Gardenings“ in der DASA ein. Unter dem Motto „Guerilla Gardening im Pott – bewaffnet mit Spaten, Pflanzen und Visionen“ spricht er im Zuge der aktuellen Sonderausstellung „Do It Yourself“ um 18 Uhr zu Wesen und Wurzel der Gartenpiraterie. Der Ingenieur
und Baureferendar gibt am sogenannten „Denker-Donnerstag“ Tipps zum Einstieg und zum Vorgehen beim Wildgärtnern. Dabei zeigt er spannende Beispiele aus dem Ruhrgebiet.

Beim Guerilla-Gardening verschönern Grün-Begeisterte in heimlichen Nacht-und-Nebel-Aktionen Brachland durch wildes Begrünen. Mittlerweile ist daraus eine respektable Bewegung geworden, die auch vor Dortmund nicht halt macht. Das Gardening findet immer mehr Freunde. Mehr zu den Hintergründen der Bewegung erfährt man auch in der Ausstellung „Do It Yourself“; die am Vortragstag bis 18 Uhr geöffnet ist. Der Eintritt zum „Denker-Donnerstag“ ist frei.

Wer Lust und Interesse hat ist herzlich willkommen! Weitere Infos auf der DASA-Website.

Das Symposium „Sehnsuchtsstädte“ war im übrigen höchstspannend, vor allem da auch Dr. Christa Müller (Herausgeberin Urban Gardening – Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt) und Marco Clausen (Prinzessinengärten) Vorträge zum Thema Sehnsuchtspraktiken gehalten haben. Das Symposium war sehr gut besucht und eine entsprechende Diskussion kam schnell in Gang. Das Spektrum hierbei umfasste Grundsätze des Urban Gardenings bis zu speziellen Praxisproblemen in der Kommunikation mit Kommunen. Vielen Dank an dieser Stelle an das Organisationsteam der global_young_faculty für das Symposium!

 

Symposium „Sehnsuchtsstädte“ Februar 6, 2013

Filed under: Uncategorized — gartenstadt2punkt0 @ 10:01 am

global_young_facultyHallo zusammen,

am Donnerstag und Freitag nächste Woche (14.-15.2.13) veranstaltet die global_young_faculty ein Symposium zum Thema „Sehnsuchtsstädte“. Es soll hierbei über verschiedene Formen der Sehnsüchte im Zusammenhang mit urbanem Leben diskutiert werden. Hierbei werden Vorträge zu den Themengruppen „Sehnsuchtsmedien“, „Sehnsuchtspraktiken“ und „Sehnsuchtstechniken“ gehalten. Ich werde im Bereich der Sehnsuchtspraktiken ein wenig über die Guerilla-Gardening-Bewegung im Ruhrgebiet erzählen (15.2., ab 9 Uhr). Alle weiteren Infos und einen Flyer findet ihr auch auf der Seite der global_young_faculty.

Vielleicht kommt ihr ja dazu und diskutiert etwas mit!

 

Vortrag „Guerilla Gardening und Immobilienunternehmen“ November 1, 2012

Filed under: Uncategorized — gartenstadt2punkt0 @ 11:06 pm

Guerilla Gardening und Immobilienunternehmen?! Das ist doch irgendwie ein ungleiches Paar. Auf der einen Seite engagierte Gärtner, die versuchen mit ihren Pflanzen und Samen die Straßen zu verschönern und auf der anderen Seite kommerziell organisierte Unternehmen, die möglichst wenig Geld in die Bewirtschaftung ihrer Grünflächen stecken möchte, da Blumen, Insekten und Tiere keine Miete zahlen! Ja, doch, auf den ersten Blick ein ungleiches Paar! Aber nur auf den ersten Blick. Ich jedenfalls habe hier meine Meinung ziemlich schnell geändert. Aber gehen wir mal zum Anfang…

Vor einigen Wochen wurde ich von der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. Berlin eingeladen am 30.10.2012 einen Vortrag über Guerilla Gardening auf der Tagung „Die Qualität von Immobilien mit Wohnumfeldgestaltung heben“ zu halten. So groß meine Freude war, als Referent eingeladen zu werden, so sehr stolperte ich aber auch über den Kontext Guerilla Gardening und gezielte Wohnumfeldgestaltung, denn – und ihr werdet mir Recht geben – eigentlich passt dies nicht zusammen. Ich sah hier eigentlich nur zwei Ansatzpunkte:

  • Guerilla Gardening kommt bereits vor und sollte toleriert und unterstütz werden
  • Einen Transfer vom Guerilla Gardening zu etwas gezielt Initiiertem, das man vielleicht erst mal als Nachbarschaftsgärtnern bezeichnen könnte

Dies habe ich dem BBA gegenüber auch so dargestellt und schließlich genau zu diesem Thema einen Vortrag ausgearbeitet. Neben einer kurzen Vorstellung der Guerilla-Gardening-Bewegungen mit den wichtigsten Merkmalen und einigen Beispielen habe ich mich intensiv mit Richard Reynolds und seiner Arbeit im Umfeld seines Wohnquartiers Perronet House auseinandergesetzt. Richard pflegt seit 8 Jahren die Beete in seinem Wohnquartier, verschönert damit das Wohnumfeld und stärkt die sozialen Strukturen vor Ort indem er seine Nachbarn einbezieht. Im Schwerpunkt bin ich auf einige Möglichkeiten eingegangen, wie man den Mieter motivieren könnte sich ein Beispiel an Richard zu nehmen und für ein qualitativ hochwertigeres Wohnumfeld zu sorgen. Beispiele sind hier Flyer und Workshops.

Der richtig spannende Teil kam aber erst im Anschluss an meinen Vortrag, denn es kam zu einer regen Diskussion über die Erfahrungen der anwesenden Immobilienunternehmen. Und hier gab es durchaus sehr positive Erlebnisse zu berichten. Guerilla Gardening kommt tatsächlich häufig vor und wird von den meisten Unternehmen sehr positiv gesehen. So wusste ein Anwesender von einem, auf einer Brachfläche im Quartier, entstandenem Integrationsgarten zu berichten während andere von Guerilla-Ergänzungspflanzungen in Beeten oder von extra für Wildgärtner frei gelassene Flächen in ihren Quartieren erzählten. Vor allem das Thema Reglementierung spielte bei den Erfahrungen nahezu keine Rolle, nur eine Wortmeldung sprach sich für eine Reglementierung als einziges Mittel zur Gewährleistung einer konstanten Pflege aus. Aber solche Fälle hängen ja auch immer von den speziellen Situationen ab. Ich hab jedenfalls gelernt, dass Guerilla Gardening und Immobilienunternehmen KEIN Gegensatz darstellen und konnte den Anwesenden den Wert von solchen Impulsen in einem Quartier vermitteln, wobei man in diesem Zusammenhang nie vergessen darf, dass Pflanzen Zeit zum Wachsen brauchen!

 

Longboard & Tulips Oktober 18, 2012

Das Wetter in Berlin ist für Mitte Oktober echt genial; Sonne satt und 18° C. Da konnte ich heute einfach nicht anders als meine Mittagspause für das Versenken der restlichen Blumenzwiebeln vom International Tulip Guerrilla Gardening Day 2012 zu nutzen. Und damit ich in der kurzen Zeit möglichst weit herumkomme, habe ich mir für den Zweck mein Longboard geschnappt und die ganze Aktion gefilmt! Das Rohfilmmaterial war auch schon in der Zauberkugel und präsentiert sich hier in schickem Gewand (bei der Gelegenheit vielen Dank an die GEMA für die tolle musikalische Untermalung…)! Trotzdem viel Spaß!

 

 

International Tulip Guerrilla Gardening Day – Review Oktober 8, 2012

Filed under: Guerilla Gardening — gartenstadt2punkt0 @ 8:29 pm

Wie angekündigt bin ich gestern mit Tulpenzwiebeln bewaffnet durch Berlin gezogen und habe hier und da ein paar versenkt. Da ich übers Wochenende Besuch hatte und somit eigentlich auf Sightseeing-Tour war, musste ich feststellen, dass gerade an den Touri-Spots wenig Platz für Guerilla-Gärtnern ist. Trotzdem war ich erfolgreich und den Rest werde ich in den nächsten Tagen ausbringen. Alles bekommt eine Chance!

 

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